Sonntag, 18. November 2012

breath of life.

Ich stehe auf einem Hügel.
Auf einem Hügel voller Emotionen.

Es ist dunkel und 
mein Blick verschwommen.
Alles, was ich höre, ist das schnelle Pochen
meines Herzens,
das sich unruhig und voller Angst
in die hinterste Ecke meines Körpers verbannt hat.

Mein Herz rast wie wild,
und in mir herrscht ein heisser und
zugleich kalter Sturm.
Es schlägt um sich.
Panik.
Ich verstehe nichts.
Dunkelheit breitet sich in mir aus -
Stille, ein harter Boden.

Illusion oder Realität?
Oder gar beides?
Ich wache auf
aus diesem Alptraum
voller Gefühle,
die stumpf gegen meine Seele hämmern.

Aber sie kommt schnell, ungebeten, ungefragt.
Sie, die sich seit etlichen Jahren ihren Weg
aus dem unendlich tiefen Ozean gesucht und
ihn nun endlich gefunden hat.
Sie klopft nicht an, sondern stampft hart
und wütend die Tür ein - 

die Türe zu meinem Kopf und meiner Seele.

Sie, die das Herz in Aufruhr versetzt und
es nicht wieder loslässt.
Sie, die ihre Kälte und Härte niemals verleugnet.
Sie, die sich die Wahrheit nennt
und ein Loch in meinen Körper brennt.

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