Mittwoch, 12. Dezember 2012

borderline.

Hoffnung in Form von Glas,
weisser Schnee glitzernd im Licht.
Gestern ist zugleich morgen,
wir halten nicht an,
nur um nicht stehen zu bleiben.
 

Angst vor der Tiefe der Seele,
das genau liebt sie doch.
Ein Rauschen in der Nacht
verführt selbst die Furchtlosen.

Dein Hass macht mich krank,
doch um zu fühlen, brauch ich ihn.
Genugtung und Arroganz,
das gibt mir Sicherheit.

Die Welt ist voller Prüfungen,
man sollte nicht zu oft versagen.
Philosophie über das Leben
Quatsch, keine Anleitung
nur Gedanken, vielleicht Wahrheit
Hilfe in Form von Worten?

Verachte mich weiterhin,
nur weil ich atme.
Dein Hass ist mein Sauerstoff.
Du stehst auf meinem Fuss,
du tust mir weh.
Aber ich mag das,
weil du dann Gefühle auslöst.


1 Kommentar:

  1. Das ist wirklich ein sehr schönes Gedicht. Es hat mich sehr berührt. :-)
    Allerdings hat mich eine Zeile etwas irritiert: "Dein Hass ist mein Stolz" Solche Sätze kenne ich nur von diversen Fußballvereinen... aber das hast du sicher nicht beabsichtigt ;-)

    LG, die Serapha

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